20. Juli 2011 16:23 Uhr
800 müssen gehen, 1.200 dürfen bleiben.
Weil sie zu alt und teuer sind, wird die US-Regierung rund 40 Prozent ihrer Rechenzentren in den kommenden vier Jahren schließen. Wie die "New York Times" berichtet, sollen damit umgerechnet rund 2,2 Milliarden Euro eingespart werden. Auch die Umwelt soll von den Schließungen profitieren, schließlich verbrauchte eines der Rechenzentren im Schnitt bislang so viel Energie wie 200 Wohnhäuser. Einziger Nachteil der Entscheidung: Zehntausende Beschäftigte verlieren ihren Job. Die Kapazitäten der Rechenzentren sollen nach Regierungsangaben in die sogenannte "cloud" verlegt werden. Damit ließen sich noch einmal etwa dreieinhalb Milliarden Euro sparen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)