20. Juli 2011 17:02 Uhr

Kenia verbrennt fast fünf Tonnen Elfenbein

Ein Scheiterhaufen mit Signalwirkung sollte es sein, der in Kenia brannte.

Die Regierung des ostafrikanischen Landes hatte fast fünf Tonnen beschlagnahmtes Elfenbein in Form von Elefanten-Stoßzähnen aufgestapelt und angezündet. Mit der Verbrennung des Elfenbeins will Kenia ein Signal gegen die organisierte und illegale Wilderei setzen - und gleichzeitig sicherstellen, dass das beschlagnahmte Elfenbein nicht doch noch auf den Schwarzmarkt gelangt. Kenia hatte bereits 1989 Elfenbein gewilderter Elefanten verbrennen lassen - auch, um gegen den damals noch erlaubten Handel zu protestieren. Von 2005 bis 2010 ist der illegale Handel mit Elfenbein nach Behördenangaben um das Neunfache gestiegen. Im Kampf dagegen haben die Umweltstiftung WWF, die Universität Mainz und das Bundesamt für Naturschutz ein Verfahren entwickelt, mit dem die Herkunft des Elfenbeins genau ermittelt werden kann.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)