21. Juli 2011 08:23 Uhr
In der Politik sind sich alle einig: Der Schulfrieden und die neu geschaffene Sekundarschule in Nordrhein-Westfalen sind eine gute Sache.
Anderer Meinung ist die stellvertretende Vorsitzende des Bundeselternrats, Ursula Walther: Sie sieht die neue Schulform skeptisch. Walther sagte im Deutschlandfunk, mit der Einführung der Sekundarschule gebe es zwar nun Planungssicherheit. Andererseits werde die Vielfalt der Schulformen in den Ländern immer größer. Nötig seien daher bundeseinheitliche Rahmenrichtlinien.
Auf den NRW-Schulfrieden hatten sich vor zwei Tagen die rot-grüne Minderheitsregierung und die CDU-Opposition geeinigt. In der Sekundarschule soll es die Jahrgänge fünf bis zehn geben. Sie soll aber keine gymnasiale Oberstufe bekommen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)