21. Juli 2011 15:54 Uhr

Hintergrund: Das US-Space-Shuttle-Programm

Um kurz vor zwölf Uhr mittags unserer Zeit war es Geschichte: das Space-Shuttle-Programm der USA.

Die Raumfähre Atlantis landete wie geplant auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral.

Als US-Präsident Robert Nixon 1972 das Shuttle-Programm startete, hoffte man noch, dass es bald einen billigen, bequemen Flug ins All geben würde. Die Jahrzehnte danach zeigten: billig geht nicht, und 100 Prozent sicher auch nicht. Zusammengenommen kosteten die 135 Shuttle-Missionen mehr als 200 Milliarden Dollar.

Den ersten Flug absolvierte 1981 die Raumfähre "Columbia". Sie selbst und ihre Nachfolger konnten bis zu acht Astronauten und tonnenweise Ausrüstung transportieren. 1990 brachten sie das Weltraumteleskop "Hubble" in den Orbit, seit 1998 halfen sie beim Bau der Internationalen Raumstation ISS mit.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)