22. Juli 2011 06:24 Uhr

Twitterverhalten von Politikern im US-Wahlkampf untersucht

Wer viel twittert, gewinnt die Wahl.

Ob dieser Zusammenhang stimmt, wollten Forscher der "University of Michigan" wissen. Sie untersuchten die Tweets der Kandidaten vor den vergangenen Kongress- und Gouverneurswahlen in den USA. Die fast 700 Politiker setzten in einem Zeitraum von drei Jahren rund 460.000 Nachrichten ab. Und dabei waren Republikaner fleißiger als Demokraten. Und letztendlich schlossen ja auch erstere besser ab bei den Wahlen. Wichtiger als die reine Zahl der Tweets war für eine Prognose aber, wie effektiv der Dienst genutzt wurde, also wie sich die Parteifreunde miteinander verlinkten. Festgehalten wurden auch die häufigsten Wörter in den Nachrichten: Bei den Republikanern waren es beispielsweise die Begriffe "Ausgaben", "Budget" und "Defizit". Bei den Demokraten hingegen "Bildung", "Jobs" und "Ölpest".

Zur Studie "The Party is Over Here: Structure and Content in the 2010 Election" geht es hier.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)