22. Juli 2011 11:27 Uhr
Der griechische Premierminister Giorgos Papandreou hat das EU-Hilfspaket für sein Land mit dem Marshall-Plan verglichen.
Der Marshall-Plan war eines der größten Wirtschaftshilfe-Programme, das es jemals gegeben hat. Benannt wurde es nach dem früheren US-Außenminister George C. Marshall.
Er schlug im Juni 1947 vor, Europa beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg zu unterstützen. Sein Argument: Ohne die Wiederherstellung "gesunder wirtschaftlicher Verhältnisse" könne es "keinen sicheren Frieden" geben.
Im April 1948 verabschiedete der US-Kongress das Programm. Es sah Kredite vor, außerdem Lieferungen von Lebensmitteln, Rohstoffen und anderen Gütern.
Die USA verfolgten dabei drei Ziele: Hunger und Zerstörung überwinden, Handelspartnern wieder auf die Beine helfen und den Kommunismus eindämmen. 1952 lief das Programm aus. Innerhalb von vier Jahren waren rund 13,5 Milliarden Dollar in 17 Länder geflossen - nach heutigem Wert umgerechnet etwa 69 Milliarden Euro.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)