25. Juli 2011 06:52 Uhr

Nachrufe auf Amy Winehouse

"Das künstlerische Werk, das Winehouse hinterlässt, besteht gerade einmal aus zwei Alben, wirkt aber im Nachhinein seltsam vollendet." Das schreibt die "Süddeutsche Zeitung" zum Tod der britischen Soul-Sängerin. In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" heißt es: "Amy Winehouse übte auch jenseits ihrer künstlerischen Fähigkeiten eine tiefe, verstörende Wirkung aus". Ursache sei vor allem ihr offen, verzweifelt und unausweichlich zur Schau getragener Hang zur Selbstzerstörung gewesen. Den habe sie mit Stars wie Brian Jones, Jimi Hendrix, Jim Morrison oder Janis Joplin geteilt. Für die "Neue Zürcher Zeitung" ist ihr Gesang zeitlos: "Ihr herbes suggestives Singen lebte gerade von der dynamischen Spannung zwischen stürmischem Aufbrausen und einem fast tonlosen Wimmern."

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)