25. Juli 2011 11:23 Uhr
Unser Blick ins Lexikon ist musikalisch: Wir schauen unter "D" wie Dubstep nach.
Dubstep ist eine jüngere Strömung der elektronischen Tanzmusik, die um das Jahr 2000 herum in London entstanden ist. Es sind vor allem zwei Stilmittel, die den Dubstep prägen: Zu einem das relativ langsame Tempo von etwa 70 Beats pro Minute, die oft minimalistisch und schleppend wirken. Zum anderen der meist stark hervorgehobene Bass, der mit entsprechenden Lautsprechern nicht nur akustisch, sondern auch physisch auf die Tanzenden wirken kann. Der britische DJ Kode9 hat Dubstep dementsprechend als "bass and space" bezeichnet.
Dubstep ist größtenteils instrumentale Musik, einige Produzenten nutzen aber auch Gesang oder Rap. Mittlerweile sind Dubstep-Elemente vereinzelt auch in der Pop-Musik zu finden, zum Beispiel bei den britischen Sängern Katy B und Jamie Woon.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)