25. Juli 2011 16:22 Uhr
Sie stinken nicht nur, sie können auch gefährlich sein. Die Rede ist von verwesenden Algen. In der französischen Bretagne müssen die Behörden prüfen, ob mehrere Wildschweine an den Faulgasen der Pflanzen erstickt sein könnten. Die Tiere wurden an einem Strand gefunden, der wegen der Algen bereits geschlossen worden war.
In den vergangenen Wochen haben die Behörden in der Bretagne nach eigenen Angaben über 32.000 Kubikmeter Algen eingesammelt. Umweltschützer behaupten, Schuld an dem Problem seien Düngemittel aus der Landwirtschaft, die ins Meer gespült würden.
Die angeschwemmten Algen können auch für Menschen gefährlich sein. Vor zwei Jahren hatte ein Reiter in der Bretagne durch die Faulgase das Bewußtsein verloren, sein Pferd war tot zusammengebrochen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)