25. Juli 2011 17:54 Uhr
Sie heißen "Apple-Stores" und verkaufen iPhones und iPads - allerdings ohne Lizenz. Fünf solcher Läden hatte Ende vergangener Woche eine amerikanische Bloggerin entdeckt, in der südwestchinesischen Stadt Kunming. Nun haben die Behörden der Stadt zwei der fünf Läden geschlossen. Grund dafür war aber offenbar nicht das Fehlene einer Apple-Verkaufslizenz, wie die Agentur Reuters berichtet. Vielmehr, so die Behörden, hätten die Ladeninhaber keine Betriebserlaubnis gehabt.
Einer der fünf Läden hat laut Reuters nun aber eine Lizenz bei Apple beantragt. Bisher gebe es in China nur vier zugelassene Geschäfte. Wie der "Guardian" auf seiner Internetseite schreibt, gibt es falsche Apple-Läden nicht nur in China. Leser hätten die amerikanische Bloggerin kontaktiert und ihr von weiteren falschen Läden berichtet, unter anderem in Birma, Kroatien, Kolumbien, Spanien und Venezuela.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)