26. Juli 2011 06:25 Uhr

Iranische Filmemacherin soll gegen Kaution frei kommen

Sie wollte eigentlich von Deutschland aus über die Fußball-WM der Frauen berichten. Aber vorher verschwand sie spurlos.

Die iranische Schauspielerin und Dokumentarfilmerin Pegah Ahangarani. Später wurde klar: Sie wurde Anfang Juli verhaftet. Jetzt soll sie gegen Kaution frei kommen. Das kündigte ein Sprecher der Oberstaatsanwaltschaft in Teheran an.

Die Filmemacherin hatte während der Proteste nach den Präsidentschaftswahlen den Opositionskandidaten Mir Hossein Mussawi unterstützt.

In dem jüngsten Film der Iranerin geht es um einen Anführer der paramilitärischen Hisbollah. Ahangarani wurde vorgeworfen, damit Propaganda gegen das iranische Regime zu betreiben. Der Film ist im Iran verboten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)