26. Juli 2011 07:26 Uhr

Fußballstars als Bank-Sicherheit?

Der Fußballer Cristiano Ronaldo sorgt nicht nur für Tore in der spanischen Liga - er soll jetzt auch als Sicherheit für eine spanische Bankengruppe dienen.

Darüber berichtet heute die "Süddeutsche Zeitung". Der Wechsel Ronaldos von Manchester United zu Real Madrid kostete demnach fast 100 Millionen Euro - die höchste Ablösesumme in der Fußballgeschichte. Das habe der Verein nicht ohne Kredit zahlen können. Und genau diesen Kredit wolle die spanische Bank nun der Europäischen Zentralbank als Bürgschaft anbieten, damit sie frisches Geld bekomme. Ähnlich sei es mit einem Darlehen bei einer anderen Bank für den brasilianischen Spieler Kaká, so die "Süddeutsche".

Die Zeitung fragt sich, ob Ronaldo oder Kaká nun damit rechnen müssen, gepfändet zu werden. Und meint: Nein. Real Madrid sei zwar im hohen dreistelligen Millionen-Bereich verschuldet. In Spanien habe man aber schon vor langer Zeit eine Meisterschaft darin entwickelt, Fußballklubs mit öffentlichen Geldern zu retten - als wären sie Banken.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)