26. Juli 2011 08:29 Uhr
Wir erinnern heute an den Künstler Rembrandt. Aber nicht an seine großen Werke, sondern an seine Zahlungsunfähigkeit.
Denn Rembrandt van Rijn, so sein Vor- und Zuname, war zwar einer der bedeutendsten Künstler des Barock, aber er hatte teilweise Probleme, sein Geld beieinander zu halten. Leidenschaftlich gern sammelte und kaufte er zum Beispiel Kostüme und Kunstgegenstände, aber auch Musikinstrumente oder ausgestopfte Tiere. Deswegen musste er 1656 auch Konkurs anmelden und seine Werke sowie sein Haus versteigern.
Vor 355 Jahren, am 25. und 26. Juli 1656, wurde deshalb eine Liste seines Besitzes erstellt. Aus dem Erlös konnten aber nicht alle Schulden bezahlt werden. Rembrandt arbeitete also weiter, bis er starb, und lebte bis zu seinem Tod in Armut.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)