26. Juli 2011 15:28 Uhr
In einem israelischen Supermarkt hat die Liebe zwischen einer jüdischen Kassiererin und einem arabischen Einpacker Folgen für die ganze Belegschaft. Nachdem die Romanze bekannt geworden war, hatte der örtliche Rabbiner die Warenhauskette aufgefordert, dafür zu sorgen, dass derartige Beziehungen künftig unterbleiben.
Die Zeitung "Haaretz" berichtet nun, dass sich das Unternehmen bereiterklärt hat, arabische Mitarbeiter nur noch sehr eingeschränkt im Kassenbereich einzusetzen. Damit sei der Rabbiner zufrieden gewesen. Jüdische Siedlergruppen hatten schon früher dazu aufgerufen, den Supermarkt zu boykottieren. Sie befürchteten, es könnte zwischen den gemeinsam arbeitenden Arabern und Juden zu interreligiösen Partnerschaften kommen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)