27. Juli 2011 08:20 Uhr
Fast 3.000 Kilometer hat er vor seinem Tod zurückgelegt - ein Puma, der auf einer Straße in Connecticut überfahren wurde.
Nach DNA-Untersuchungen kamen Experten zu dem Schluss, dass das Tier aus einer Population in South Dakota stammen muss. Da der Puma weder kastriert noch markiert war, schlossen sie aus, dass das Tier zum Beispiel aus einem Zoo freigelassen oder befreit wurde. Damit muss es auf seiner Reise die halben USA durchquert haben.
Der Puma war der erste Berg-Löwe, der in Connecticut seit über einem Jahrhundert gesichtet wurde. Früher war die Spezies in fast ganz Amerika zu Hause - von Kanada bis nach Chile. Inzwischen lebt er nach Angaben von Tierschützern in den USA nur noch im Westen des Landes.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)