27. Juli 2011 12:56 Uhr
Der gleiche Inhalt, zwei verschiedene Sprachen: Ein solches Geschichtsbuch haben die Regierungen in Deutschland und Polen geplant. Es soll in beiden Ländern im Schulunterricht zum Einsatz kommen. Nach Ansicht des wissenschaftlichen Koordinators, Krzysztof Ruchniewicz, ist das Projekt allerdings gefährdet. Er sagte der Katholischen Nachrichten-Agentur, bisher sei trotz zweimaliger Ausschreibung kein Verlag für das Buch gefunden worden. Kein Unternehmen wolle das finanzielle Risiko tragen.
Der Co-Vorsitzende der deutsch-polnischen Schulbuchkommission, Robert Traba, äußerte sich zuversichtlicher. Er erklärte, er gehe davon aus, dass bis spätestens Oktober in Deutschland und Polen jeweils ein Verlag gefunden sei. Ursprünglich sollte bereits Anfang des Jahres mit den Arbeiten für das Geschichtsbuch begonnen werden. Das Konzept dafür hat eine Expertengruppe ausgearbeitet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)