27. Juli 2011 18:03 Uhr

ISS soll nach Einsatz ins Meer stürzen

Die Internationale Raumstation ISS soll nach dem Ende ihres Einsatzes nicht als Weltraumschrott im All bleiben. Der Vize-Chef der russischen Weltraumbehörde Roskosmos, Vitali Dawidow, sagte in Moskau, man wolle die Station im Meer versenken. Derzeit sei mit den Partnern vereinbart, die ISS bis 2020 in Betrieb zu lassen. Danach solle eine neue Basis gebaut werden, von der aus Raumschiffe zum Mond und zu anderen Zielen starten könnten.

Die ISS ist 108 Meter lang und 88 Meter breit. Ihr Bau hatte 1998 begonnen. An der Station beteiligten sich 16 Länder. Ihr Vorgänger, die russische Raumstation Mir, verglühte 2001 zielgenau über dem Pazifik.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)