28. Juli 2011 10:41 Uhr
Eine Pille gegen Alzheimer wird es nie geben.
Davon ist der Molekularbiologe Konrad Beyreuther von der Universität Heidelberg überzeugt. Der Altersforscher sagte im Deutschlandradio Kultur, eine erfolgreiche medikamentöse Therapie von Alzheimer sei eine Illusion. Inwzischen wisse man, dass etwa die Hälfte der Alzheimer-Erkrankungen auf steuerbare Risiken zurückzuführen seien. Dazu zählen laut dem Wissenschaftler unter anderem Diabetes, Übergewicht, aber auch körperliche und geistige Untätigkeit. Beyreuther zufolge spielt nicht eine Pille die Hauptrolle, sondern die eigene Verantwortung. Seiner Meinung nach lägen die Heilungschancen jedoch bei Null, wenn die Krankheit einmal ausgebrochen sei.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)