28. Juli 2011 11:52 Uhr
Heute geht es um die Moräne - nicht zu verwechseln mit dem Fisch Muräne. Eine Moräne ist der Gesteinsschutt, den Gletscher mit sich führen. Dabei unterscheidet man verschiedene Moränen-Arten, je nachdem, wo der Gletscher das Geröll transportiert - zum Beispiel die Seitenmoräne, also den Gesteinsschutt an beiden Seiten des fließenden Gletschers. Das Material kann unterschiedlich groß sein: Sand, Steine oder ganze Felsbrocken. Außerdem bezeichnet man auch die dadurch gebildeten Wälle als Moränen. Das sind typische Landschaftsformen, die in den Eiszeiten entstanden sind. Sie finden sich im bayerischen Alpenvorland, aber auch im gesamten Norden von Deutschland. Beide Regionen waren zuletzt während einer Eiszeit von vor etwa 115.000 bis 10.000 Jahren mit Gletschern bedeckt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)