28. Juli 2011 16:51 Uhr

Deutsche Studenten machen ihren Abschluss häufig im Ausland

Das europäische Ausland ist für deutsche Studierende offenbar besonders attraktiv: Laut dem Datenreport "Wissenschaft weltoffen 2011" ist Deutschland das Land mit den meisten Studenten im Ausland. Nach OECD-Angaben waren im Jahr 2008 4,3 Prozent der deutschen Studenten im Ausland. Zum Vergleich: In Frankreich waren es genau drei Prozent, in Großbritannien nur etwa 1,2.

Wie der Deutsche Akademische Austauschdienst und das Institut für Hochschulforschung mitteilten, wechselt etwa jeder 20. deutsche Bachelor-Absolvent für den Master ins europäische Ausland. Am beliebtesten seien westeuropäische Länder wie Frankreich und Großbritannien.

Master-Abschlüsse im Ausland würden am häufigsten in den Wirtschafts-und Sozialwissenschaften gemacht, seltener dagegen in den Ingenieurswissenschaften. Diese seien aber besonders bei Ausländern beliebt, die zum Studium nach Deutschland kämen. Deren Zahl steigt dem Report zufolge: Zuletzt sei jeder zehnte Studierende in Deutschland ausländischer Staatsbürger gewesen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)