29. Juli 2011 07:27 Uhr
"Es ist schlimm, wenn man alt wird - aber schlimmer ist es, man wird es nicht!" Gesagt hat diese Worte der deutsche Komiker Heinz Erhardt. Geboren wurde er am 20. Februar 1909 im heute lettischen Riga, wo er Klavierspielen lernte und erste Auftritte mit selbst komponierten und komischen Texten und Liedern hatte. Nach dem Ersten Weltkrieg ließ sich Erhardts Familie in Hamburg nieder, dort arbeitete er später unter anderem als Radiomoderator beim damaligen NWDR. In den Fünfziger Jahren startete er seine erfolgreiche Kino-Karriere mit zahlreichen Komödien wie "Witwer mit fünf Töchtern", "Der Haustyrann" oder "Was ist denn bloß mit Willi los?". Heinz Erhardts Humor bestand vor allem aus zum Teil legendären Wortspielen und verdrehten Redewendungen. Nach einem Schlaganfall 1971 zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück und starb schließlich am 5. Juni 1979. Vier Tage vor seinem Tod wurde ihm das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)