29. Juli 2011 10:21 Uhr

Eishockey-Szene ist laut "NZZ" inzwischen sensibilisiert für Gehirnerschütterungen

Beim Eishockey geht es hart zur Sache - und in letzter Zeit sorgte sich die Szene über die Zunahme von Gehirnerschütterungen.

Die "Neue Zürcher Zeitung" schreibt darüber, wie die Spieler in der Schweiz besser davor geschützt werden sollen. Nämlich mit einem Test, den die Sportler aus den wichtigsten Ligen vor Saisonbeginn machten. Er bestehe aus Denkaufgaben am Computer und einem Test, ob die Rumpf- und Nackenmuskulatur gut genug aufgebaut sei, um vor Verletzungen zu schützen. Das Ergebnis des Computertests diene als Vergleichsmaßstab für die Leistung nach möglichen Hirnverletzungen in der Saison.

Parallel zur Einführung dieses Tests gab es laut der Zeitung auch ein Umdenken in der Szene. Eishockeyspieler berichteten, früher seien bei ihnen Gehirnerschütterungen nicht erkannt oder auf die leichte Schulter genommen worden. Heute sei das anders.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)