29. Juli 2011 13:15 Uhr
Sie wollten im Pariser Untergrund feiern, aber der gab sie nicht mehr her.
Drei Menschen sind zwei Tage durch die Pariser Katakomben geirrt, ohne einen Ausgang zu finden. Wie die Zeitung "Le Parisien" berichtet, haben Rettungskräfte die Gruppe schließlich völlig erschöpft gefunden. Diese Polizeieinheit ist speziell für die Einsätze im Pariser Untergrund geschult. Denn das Stollennetz unter der französischen Hauptstadt ist kompliziert. Es entstand, weil dort über Jahrhunderte Steine abgebaut wurden. Außerdem dient es als eine besondere Lagerstätte: Nachdem mehrere Pariser Friedhöfe geschlossen wurden, lagerte man die Gebeine von sechs Millionen Menschen dort ein. Während des Zweiten Weltkrieges dienten die Katakomben schließlich als Zufluchtsort.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)