29. Juli 2011 15:22 Uhr
Frostig ist wahrscheinlich für viele das erste Wort, das ihnen beim Thema Sibirien einfällt.
Doch die russischen Behörden befürchten jetzt, dass sich das mehr und mehr ändern könnte. Schon in den vergangenen Jahren seien die Temperaturen im westlichen Sibirien um 1,5 bis zwei Grad gestiegen.
Das hat nach Angaben der Behörden drastische Folgen für den Permafrost-Boden. Die Grenze zu diesen Gebieten mit dauerhaftem Bodenfrost könnte dadurch sich um 150 bis 200 Kilometer weiter Richtung Nordosten verschieben. Das wiederum werde Folgen für die Infrastruktur haben. Ein Sprecher warnte, wenn der Boden aufweiche, könnten Eisenbahnschienen und Straßen, sowie Gas- und Ölpipelines beschädigt oder zerstört werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)