1. August 2011 07:22 Uhr
"Ich bin keine Beruhigungspille!" So wehrt sich Johann-Dietrich Wörner gegen genau diesen Vorwurf. Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, DLR, vermittelt seit dem Frühjahr zwischen Gegnern und Befürwortern des Projekts "Stuttgart 21" - und seit Jahren beim Flughafenausbau in Frankfurt am Main. Wörner sagte in der Zeitschrift "chrismon", es gehe bei vielen Großprojekten um permanente Beteiligung. Die erhalte man nicht über das Kreuzchen bei der Wahl, sondern zum Beispiel über ein Dialogforum, das von einer unabhängigen Person geleitet werde. Das Zauberwort lautet Wörner zufolge - Zitat - "partizipativ repräsentative Demokratie". Er prophezeit: Nur eine Partei, die echte Beteiligung über inhaltliche Diskussionen ermögliche, werde in den nächsten zehn, fünfzehn Jahren Erfolg haben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)