1. August 2011 13:44 Uhr
Dort wo früher Häftlinge eingeschlossen wurden, sollen bald Besucher der Documenta übernachten. Denn in Kassel wird ein vor zwei Jahren geschlossenes Gefängnis als Hotel umgebaut. Dort sollen dann die Besucher der Kunstausstellung übernachten. Ein Privatmann hat den 135 Jahre alten Klinkerbau vom Land gemietet und will bis zu 200.000 Euro in den Umbau investieren. Danach soll es aber nicht unbedingt bequem werden für die Gäste. Nach Angaben des Betreibers soll der Gefängnischarakter erhalten bleiben: In den Hotelzimmern gibt es lediglich ein Bett, ein Waschbecken, ein WC und einen Stuhl. Und die Duschen befinden sich auf dem Flur.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)