1. August 2011 16:58 Uhr

Funde von fossilen Menschenknochen auf der Krim datiert

Damit bringen die Wissenschaftler weiteres Licht in die Entstehungsgeschichte des Menschen.

Ein internationales Forscherteam hat fossile Zähne und Schädelknochen aus einer Höhle auf der Halbinsel Krim untersucht. Ihre Datierung habe ergeben, dass unsere Vorfahren schon vor rund 32.000 Jahren in Südosteuropa lebte. Bisher habe es in der Region kaum solche Funde gegeben, anders als in Westeuropa. Der sogenannte anatomisch moderne Mensch wanderte laut den Wissenschaftlern vor rund 40.000 Jahren aus Afrika ein. Dann habe er sich über Europa ausgebreitet.

Die Studie ist im Fachjournal "PLoS ONE" erschienen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)