2. August 2011 12:20 Uhr
Der Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, sollte sich nicht an seiner neu gewonnenen Macht berauschen. Das fordert die Nichtregierungsorganisation "International Crisis Group". Die Herausforderungen seiner Amtszeit seien es, für Sicherheit und Versöhnung zu sorgen, sowie für politische und wirtschaftliche Stabilität. Die in der Elfenbeinküste stationierten UNO-Soldaten würden die Regierung dabei unterstützen und die Parlamentswahlen Ende des Jahres absichern.
Ouattara hatte die Präsidentschaftswahlen im November vergangenen Jahres gewonnen. Der bis dahin amtierende Präsident Laurent Gbagbo erkannte die Wahl jedoch nicht an. In der Folge kam es in dem Land zu blutigen Auseinandersetzungen. Es starben mehr als 3.000 Menschen. Mit der Festnahme Gbagbos im April dieses Jahres wurde der Machtkampf zugunsten des neuen Präsidenten Ouattara entschieden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)