2. August 2011 16:36 Uhr

Chinesisch bleibt Exotenfach an deutschen Schulen

Die wachsende internationale Bedeutung Chinas scheint an deutschen Schulen noch keine besondere Rolle zu spielen. Die wenigsten Schüler entscheiden sich, die chinesische Sprache zu lernen, wie der Pädagogische Austauschdienst der Kultusministerkonferenz festgestellt hat. Nach seinen Angaben sind es bundesweit nur gut 5.500 Schüler. Nur an 60 Schulen sei "Hochchinesisch" reguläres Unterrichtsfach und lediglich an 31 Schulen Abiturfach. Der Direktor des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit, Klaus F. Zimmermann, sagte der "Saarbrücker Zeitung", die niedrigen Zahlen zeigten, dass der Umbruch in China vom Westen noch immer ignoriert werde.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)