3. August 2011 06:22 Uhr

Streit um Mustangs: Symbol der Freiheit oder Bedrohung fürs Ökosystem?

Die wilden Mustangs im US-Bundesstaat Wyoming können weiter frei grasen - vorerst.

Eine Behörde hatte geplant, sie zusammenzutreiben und einige Hengste zu kastrieren. Dagegen hatten mehrere Personen und Organisationen geklagt - sie argumentierten, eine solche Aktion bringe die Wildpferde an den Rand ihrer Ausrottung. Der "Wild Free-Roaming Horses and Burros Act" von 1971 verpflichte den Staat dazu, die Tiere zu schützen - als "Symbol des historischen Pioniergeistes des Westens".

Die zuständige Behörde schob den Zusammentrieb nun bis mindestens September auf. Sie erklärte aber, Mustang-Herden würden sich jedes Jahr um durchschnittlich 20 Prozent vergrößern, da sie keine natürlichen Feinde hätten. Diese Überbevölkerung schädige die Ökosysteme des öffentlichen Weidelandes.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)