4. August 2011 14:23 Uhr
Archäologen sind in Sachsen-Anhalt auf eine Besonderheit gestoßen. Bei Grabungen in der Nähe von Köthen fanden sie die Überreste eines menschlichen Oberkörpers, der vor mehr als 1.000 Jahren bestattet wurde - und zwar offenbar in einem Haus. Projektleiterin Susanne Friederich sagte, die meisten Toten in jener Zeit habe man auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Eine Hausbestattung sei die Ausnahme gewesen. An der Ausgrabungsstäte werden die Überreste von insgesamt 40 Häusern einer slawischen Siedlung vermutet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)