6. August 2011 12:15 Uhr

Diskussion um Fälschungsvorwürfe britischer TV-Serie um Amazonas-Stamm

Die Verantwortlichen einer britischen TV-Serie wehren sich gegen Vorwürfe, Szenen einer Dokumentation verfälscht zu haben. In der sechsteiligen Reihe geht es um einen Amazonas-Stamm, die Matsigenka - und die Beobachtungen eines Reporters, der mehrere Monate bei ihnen gelebt hat. In den Anschuldigungen heißt es, der Amazonas-Stamm sei negativ porträtiert und die Angehörigen als - Zitat - "sexbesessene Wilde" dargestellt worden. Sie waren von der Organisation "Survival International" veröffentlicht worden; sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Rechte indigener Völker zu verteidigen. Die Produktionsfirma und der Reporter wiesen die Vorwürfe nun zurück: Nach einer gründlichen Untersuchung sei man zu dem Ergebnis gekommen, dass die Sendereihe ein angemessenes Bild des Stammes wiedergebe.

Die Serie "Mark & Olly: Living with the Machigenga" war vom BBC-Wissenskanal in Südafrika und einem Reisesender in den USA ausgestrahlt worden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)