8. August 2011 09:39 Uhr
Was gibt es Schöneres als das Lob von Kollegen?
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zumindest lobt das Internet-Angebot der "New York Times" als - Zitat - "cleveren Kompromiss zwischen publizistischer Totalabschottung und masochistischem Verschenkzwang".
In der Gretchenfrage, ob man seine Inhalte kostenlos oder kostenpflichtig ins Netz stelle, gehe die US-Zeitung einen neuen Weg, schreibt die F.A.Z. Das Blatt erlaube das kostenfreie Abrufen von 20 Artikeln pro Monat. Wer mehr wolle, müsse bezahlen. Obwohl diese sogenannte "Paywall" mit etwas Comoputer-Know-How umgangen werden könne, funktioniere das Modell: Für das vergangene Quartal habe die New York Times bereits 224.000 digitale Abonnenten verzeichnet. Es reiche offenbar, das Geld von Jenen zu nehmen, die ohne aufwändig produzierten Journalismus nicht leben könnten - ohne jene zu vertreiben, die diese Abhängigkeit erst noch entwickeln müssten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)