8. August 2011 15:43 Uhr
Wer versteht eigentlich die Börse? Und wie kann es sein, dass manchmal die Kurse einbrechen, obwohl die Wirtschaftslage eigentlich gut ist?
Thomas Heidorn, Professor für Betriebswirtschaftslehre, sagte der Nachrichtenagentur dpa, der Blick an die Börse sei immer auf die Zukunft gerichtet. Würden Politiker nervös, wie jetzt bei der Schuldenkrise in den USA, führe das natürlich zu Turbulenzen an den Börsen.
Und noch etwas könne das Parkett beeinflussen: die Urlaubszeit nämlich. Laut Heidorn haben viele Anleger ihren Händlern mitgeteilt, dass ihre Aktien automatisch verkauft werden sollen, wenn sie unter einen bestimmten Wert fallen. "Stop loss", also "Verlust beenden" nennen das Fachleute. Und diese Variante sei besonders dann beliebt, wenn sich die Aktieninhaber gerade nicht täglich um die Papiere kümmern wollten - also besonders in den Urlaubsmonaten Juli und August.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)