9. August 2011 06:52 Uhr
Swift-Tuttle ist schuld.
So heißt der Komet, dessen lange Staubspur in den nächsten Tagen dafür sorgt, dass - zumindest wenn der Himmel klar ist - in der Nacht viele Sternschnuppen zu sehen sein werden.
Swift-Tuttle läuft in rund 133 Jahren auf einer elliptischen Umlaufbahn einmal rund um die Sonne. Jedes Jahr im August kreuzt die Erde seine Bahn. Dabei geraten Staub und Partikel in die Erdatmosphäre und verglühen dort. Die Sternschnuppen heißen Perseiden, weil sie im Sternbild Perseus zu sehen sind.
Seinen Doppelnamen bekam der Komet, weil er von zwei Forschern fast gleichzeitig entdeckt wurde: Lewis Swift beschrieb ihn am 16. Juli 1862, drei Tag später entdeckte Horace Tuttle den Himmelskörper.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)