9. August 2011 10:24 Uhr
Selbst die alteingessenen Einwohner hatten so etwas noch nie gesehen:
An einem einsamen Strand in Alaska wurden seltsame Klumpen angespült, glibbrig und orange. Die Bewohner des Dorfes Kivalina fürchteten zunächst, es sei ein Umweltgift, das ihre Fischgründe zerstören könnte. Wissenschaftler der National Oceanic and Atmospheric Administration NOAA haben jetzt geklärt, dass es riesige Mengen winziger Krebseier sind. Ihre orange Farbe haben sie von einem kleinen Fetttropfen, der wie Eiweiß und Dotter im Hühnerei als Vorratsspeicher für den Krebsnachwuchs dient.
Die Bewohner von Kivalina sind allerdings immer noch nicht beruhigt. Denn unklar bleibt, woher die Eierklumpen stammen und ob sie vielleicht von einer neuen eingeschleppten Krebsart stammen, die das Ökosystem vor Ort durcheinander bringen könnten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)