9. August 2011 14:00 Uhr

Gericht verbietet "Osgar"-Verleihung

In Zukunft wird es keine "Osgars" mehr geben - Osgar mit g. Nach Ansicht des Berliner Landgerichts besteht nämlich Verwechslungsgefahr zwischen dem Preis, den die Axel Springer AG jährlich verleiht und dem "Oscar" der Academy of Motion Pictures Arts and Sciences in Beverly Hills. Die Academy hatte geklagt, weil sie sich in ihren Markenrechten verletzt fühlte. Schließlich vergibt sie den "Oscar" für herausragende Leistungen im Filmbereich schon seit 1929. Dagegen lobt die Axel Springer AG ihren "Osgar" erst seit 1994 aus - und zwar für Menschen, die sich um Frieden, Freiheit und das Zusammenwachsen Deutschlands verdient gemacht haben. Springer hatte sich vor Gericht darauf berufen, dass der Preis nach dem Leipziger Schausteller und Marktschreier Oskar Seifert benannt sei.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)