10. August 2011 07:24 Uhr
"Beim Lesen guter Bücher wächst die Seele empor."
Gesagt hat diese Worte der französische Schriftsteller und Philosoph Voltaire, wie er sich selbst nannte. Getauft wurde er eigentlich auf den Namen François Marie Arouet. Er war einer der einflussreichsten Autoren im 18. Jahrhundert. In Frankreich spricht man sogar vom "Siècle de Voltaire" - dem Jahrhundert Voltaires. Mit seiner Kritik an den Missständen des Absolutismus und der Feudalherrschaft sowie an der katholischen Kirche wurde Voltaire zu einem bedeutenden Wegbereiter der Französischen Revolution. Zu Beginn seiner literarischen Laufbahn war er vor allem bei Adligen sehr beliebt für seine spöttischen Gedichte. Voltaire wurde zum Chronisten Ludwig XV. ernannt und in den Adelsstand erhoben. 1750 holte ihn Friedrich der Große nach Potsdam, wo er Königlicher Kammerherr wurde. Voltaire verfasste mehr als 700 Werke.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)