10. August 2011 16:32 Uhr
Hacker sollen sich vier Tage lang daran die Zähne ausbeißen: In Deutschland ist Openleaks online gestellt werden, ein Pendant zu der Enthüllungsplattform Wikileaks. Openleaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg sagte auf einem Treffen in Brandenburg, die Hacker sollten bis Samstag testen, ob sie eine Lücke in der Sicherheitsarchitektur der Software finden. Wenn alles sicher sei, werde die Seite openleaks.org in den Dauerbetrieb gehen. Im Gegensatz zu Wikileaks, für das Domscheit-Berg vorher gearbeitet hatte, können Hinweisgeber ihre Dokumente nicht auf der Openleaks-Seite veröffentlichen. Sie sollen ihre Hinweise über die Seite anonym an Verlage und Nichtregierungsorganisationen schicken können. Diese können die Informationen dann prüfen und gegebenenfalls veröffentlichen. An Openleaks beteiligt sind die Zeitungen "taz", "Freitag", "Expresso" aus Portugal und "Dagbladet Information" aus Dänemark sowie die Verbraucherorganisation "Foodwatch".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)