11. August 2011 10:24 Uhr
Und jetzt der Blick ins Herkunfts-Wörterbuch, mit dem Begriff "Mätzchen". Dieser umgangssprachliche Ausdruck steht für Posse und Unsinn, aber auch für Kunstgriff und Trick. Üblicherweise werden Menschen dazu aufgefordert, doch keine Mätzchen zu machen. Es ist eine Verniedlichung vom kaum noch gebräuchlichen Wort "Matz", das soviel bedeutet wie "törichter, alberner Kerl". Dieses Wort leitet sich wiederum von Matthias ab, genau so wie Hinz und Kunz von Heinrich und Konrad stammt.
Ebenfalls bekannt sind die Worte Hemdenmatz und Hosenmatz, in diesem Zusammenhang steht Matz für "kleines, niedliches Kind". Davon leitet sich wohl auch der Piepmatz ab, ein süßes Vögelchen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)