12. August 2011 08:54 Uhr

Wir erinnern: Vor 335 Jahren wurde der Indianderaufstand in Connecticut niedergeschlagen

Wir werfen einen Blick zurück in die Geschichte, diesmal in die Amerikas. Heute vor 335 Jahren wurde der Aufstand der Indianer in Connecticut niedergeschlagen. Als die ersten englischen Siedler im 17. Jahrhundert immer mehr Land von den Indianern verlangten, sammelten sich mehrere Stämme zum Widerstand. Anführer war der Häuptling des Wampanoag-Volkes, Metacomet, auch King Philip genannt.

Auslöser des King Philip-Krieges war die Hinrichtung dreier Krieger durch die Engländer. Sie hatten angeblich einen englischen Spion getötet. Die Indianer überfielen daraufhin mehrere weiße Siedlungen, brannten sie nieder und töteten die Bewohner. Von den Engländern hatten sie den Umgang mit Feuerwaffen gelernt. Dennoch waren sie den Siedlern zahlenmäßig weit unterlegen.

Am 12. August 1676 wurde King Philip getötet, damit war einer der blutigsten Kolonialkriege Nordamerikas beendet. Mehrere tausend Indianer und hunderte Siedler hatten ihr Leben verloren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)