12. August 2011 07:52 Uhr
Schlagzeilen-Macher bei Boulevard-Zeitungen werden nicht nicht anders können und texten: "Vampirfledermaus beisst Mann tot." In Wirklichkeit war es etwas anders: Eine Vampirfledermaus hat nach US-Behördenangaben im Bundesstaat Louisiana einen Mann gebissen und mit Tollwut infiziert. An der Tollwut soll der Mann dann gestorben sein. Gesundheitsexperten bringen den Biss mit dem Klimawandel in Verbindung. Denn normalerweise finden sich Vampirfledermäuse vor allem in Süd- und Mittelamerika. Durch die Erderwärmung könnten sie demnach aber in Zukunft zunehmend in den Norden wandern und dort für eine Ausbreitung der Tollwut sorgen. Vampirfledermäuse übertragen eine besonders aggressive Form der Tollwut. Im Gegensatz zu anderen Formen des Virus hat sie nur eine Inkubationszeit von 15 Tagen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)