12. August 2011 10:27 Uhr
Ein Blick ins Herkunftswörterbuch. Heute schauen wir auf die Redewendung "jemandem den Wind aus den Segeln nehmen". Sie stammt aus der Seemannssprache. Bei Seegefechten kam es nämlich früher darauf an, durch geschickte Manöver das gegnerische Schiff in den Windschatten zu bekommen. Heute wird die Wendung verwendet, wenn es jemandem gelingt, einem Gegner die Voraussetzungen für seine Argumente zu nehmen.
Das Wort "Wind" ist ein gemeingermanisches Substantiv. Im Mittelhochdeutschen existierte der Ausdruck "wint", im Englischen heißt es "wind", im Schwedischen "vind". Er bedeute urpsrünglich "der Wehende".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)