15. August 2011 07:01 Uhr

Randale in GB: Journalistin findet, Pop-Stars sind zu unpolitisch

Pop-Musiker sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren.

Zumindest, was ihr politisches Engagement anbelangt. Dieser Meinung ist jedenfalls Krissi Murison, eine Journalistin beim renommierten britischen Musikmagazin "New Musical Express".

In einem Artikel für die Zeitung "The Guardian" kommentiert sie die tagelange Randale in Großbritannien. Während der Jugendproteste in den späten 70er Jahren hätten Punkbands wie "The Clash" ihre Meinung zu Themen, die die Jugend angingen, noch deutlich gesagt. Heute wollten selbst die intelligentesten jungen Pop-Musiker nicht als politisch gelten. Murison befürchtet, wenn sich daran nicht schnell etwas ändere, werde die Stimme der jungen Generation bald gänzlich verstummen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)