17. August 2011 06:24 Uhr

Österreich: Neue Ortsschilder für slowenische Minderheit

Es ist das Ende eines jahrzehntelangen Streits. In Kärnten, dem südlichsten Bundesland Österreichs, sind die ersten von etwa 75 neuen zweisprachigen Ortsschildern aufgestellt worden. In Zukunft können die Angehörigen der slowenischen Minderheit die Namen in 164 Orten auch in ihrer Sprache lesen. Bisher war das nur in 91 der Fall. Österreichs Kanzler Werner Faymann sprach von einem "Zeichen der Gemeinsamkeit" mit dem Nachbarland Slowenien. Vor allem die politische Rechte in Österreich hatte lange Front gegen die neuen zweisprachigen Ortsschilder gemacht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)