17. August 2011 06:53 Uhr
Der 18-jährige Junge von heute war rein körperlich gesehen vor zweihundert Jahren 22. Um 1800 waren nämlich junge männliche Erwachsene lange nicht so weit entwickelt wie in unserer Zeit. Das hat ein Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung nachgewiesen. Seitdem habe sich die Geschlechtsreife um etwa vier Jahre nach vorne verschoben. Für Mädchen war das bereits durch ein früheres Einsetzen der ersten Periode nachzuweisen. Für die Jungen stellte der Forscher die ähnlichen Ergebnisse anhand statistischer Daten fest. Als Gründe für die frühere Geschlechtsreife gelten gesündere Ernährung und besserere medizinische Versorgung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)