17. August 2011 14:52 Uhr
Apple bekommt neuen Ärger wegen der Speicherung von Standortdaten auf dem iPhone. In Südkorea haben sich knapp 27.000 Nutzer einer Sammelklage gegen den Elektronikkonzern angeschlossen. Der Vorwurf: Die Speicherung verstoße gegen das Datenschutzgesetz. Nach Angaben der Anwaltskanzlei fordert jeder eine Entschädigung von umgerechnet 650 Euro. Das entspricht der Summe, die ein Anwalt der Kanzlei in einem früheren Verfahren erfolgreich eingeklagt hatte. Danach hatte er die Sammelklage vorbereitet. In Südkorea gibt es etwa drei Millionen iPhone-Nutzer.
Im April hatten Datenschützer aufgedeckt, dass die neuen Geräte laufend Daten über den Aufenthaltsort des Benutzers sammeln und in einer Datei abspeichern. Mittlerweile können iPhone-Nutzer die Speicherung der Standortdaten mit einer Software-Aktualisierung ausschalten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)