17. August 2011 17:28 Uhr
1000 Grad Celsius sind nötig, um den überflüssig gewordenen Schweinegrippe-Impfstoff zu verbrennen.
Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums von Sachsen-Anhalt teilte mit, das Land suche stellvertretend für den Bund ein Unternehmen, das das restliche Serum vernichte. Rund 200 Paletten sollten bis November verbrannt werden. Die Vernichtungskosten seien eher gering: Die Länder hätten jeweils mit etwa 10.000 Euro zu rechnen.
Ein Großteil des Serums war übrig geblieben, weil sich die meisten Menschen anders als erwartet nicht gegen Schweinegrippe impfen ließen. Da die Haltbarkeit inzwischen abgelaufen ist und gewöhnliche Grippeimpfungen auch gegen das H1N1-Virus schützen, wird der Stoff jetzt entsorgt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)