18. August 2011 11:22 Uhr

Eishockey-Liga NHL will Programm für psychisch kranke Spieler untersuchen und verbessern

Nach dem Tod von zwei Eishockey-Profis will die nordamerikanische Eishockey-Liga NHL ihr Programm für psychisch gefährdete Spieler untersuchen und gegebenenfalls verbessern.

Die NHL hat mit der Spielergewerkschaft bereits ein Förderprogramm gestartet. Das ermöglicht angeschlagenen Spielern den Zugang zu Beratern und einer 24-Stunden-Hotline. Auch die beiden gestorbenen NHL-Profis sollen sich dort Hilfe geholt haben. Sie hatten immer wieder mit persönlichen Problemen zu kämpfen.

Der Eishockey-Profi Rick Rypien von den Winnipeg Jets ist am Montag tot in seinem Haus gefunden worden. Bereits im Mai war Derek Boogaard von den New York Rangers an einer Mischung aus Schmerzmitteln und Alkohol gestorben. Er litt offenbar an Depressionen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)