18. August 2011 16:27 Uhr
Wenn man von Frankfurt nach New York und zurück fliegt, bekommt man normalerweise etwa soviel Strahlung ab wie bei einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs. Zur Zeit ist es aber mehr. Wie das Bundesamt für Strahlenschutz mitteilt, ist die Strahlenbelastung bei Flügen zur Zeit erhöht. Angestellte im Cockpit und Flugbegleiter hatten demnach im Jahr 2009 eine um 20 Prozent höhere Strahlendosis erhalten als noch im Jahr 2004. Als Grund nennt die Behörde eine stärkere Höhenstrahlung.
Die besteht unter anderem aus Teilchen, die die Sonne von sich schleudert: Protonen, Elektronen und Atomkerne. Derzeit ist die Sonnenaktivität erhöht, daher erreichen die Erde auch mehr Teilchen. Ein Teil von ihnen durchdringt unsere Atmosphäre, bis zur Erdoberfläche schaffen es aber nur wenige.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)